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Welcher Pflegegrad passt?

Merkfant fragt euren Alltag so ab, wie ein Tag abläuft: Aufstehen, Bad, Essen, Arzt, Nacht. Am Ende siehst du Punkte und Pflegegrad, nach heutigem Recht und nach den Grenzen, die ab 2027 geplant sind.

Pflegegrad in rund 10 Minuten einschätzen

Etwa 10 bis 15 Minuten. Du kannst jederzeit „Weiß ich nicht genau“ wählen. Deine Antworten bleiben nur in diesem Browser-Tab und sind weg, wenn du ihn schließt.

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Ab 2027 sollen mehr Punkte nötig sein

PflegegradHeute abEntwurf 2027 ab
Pflegegrad 112,5 Punkte15 Punkte
Pflegegrad 227 Punkte30 Punkte
Pflegegrad 347,5 Punkte50 Punkte
Pflegegrad 470 Punkte70 Punkte
Pflegegrad 590 Punkte90 Punkte

Laut Entwurf soll der Tag zählen, an dem der Antrag bei der Pflegekasse eingeht. Anträge bis 31.12.2026 sollen also noch nach heutigem Recht laufen, auch wenn der Termin erst 2027 ist. Die neuen Grenzen und die neue Zählung in drei Bereichen stehen in einem Gesetzentwurf. Bundestag und Bundesrat haben noch nicht entschieden.

Was 2027 geplant ist

Warum gerade jetzt

Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 30.09.2026 soll die Punktgrenzen anheben: Pflegegrad 1 ab 15 statt 12,5 Punkten, Pflegegrad 2 ab 30 statt 27, Pflegegrad 3 ab 50 statt 47,5. Außerdem soll in drei Bereichen anders gezählt werden, sodass dieselbe Lage weniger Punkte ergeben kann.

Laut Entwurf soll der Tag zählen, an dem der Antrag bei der Pflegekasse eingeht. Wer bis 31.12.2026 beantragt, soll noch nach heutigem Recht eingestuft werden. Bundestag und Bundesrat haben noch nicht entschieden.

So zählt das Gesetz

Der Medizinische Dienst schaut auf sechs Bereiche: Bewegen, Denken und Verstehen, Verhalten, Selbstversorgung, medizinische Versorgung und Alltag. Jede Antwort gibt Einzelpunkte, jeder Bereich wird gewichtet, zusammen sind es 0 bis 100 Punkte.

Merkfant rechnet nach denselben Tabellen aus dem Gesetz (Anlage 1 und 2 zu § 15 SGB XI). Die Fragen sind nur anders sortiert: so, wie ein Tag abläuft. Das fällt Angehörigen leichter.

Was Merkfant nicht ist

Merkfant ist eine Selbsteinschätzung. Den Pflegegrad legt die Pflegekasse fest, nach dem Gutachten des Medizinischen Dienstes. Kostenlose Beratung gibt es bei deiner Pflegekasse und im Pflegestützpunkt.

Häufige Fragen

Wie genau ist der Pflegegrad-Rechner?

Er rechnet mit denselben Punkten und Gewichten wie das Gesetz (Anlage 1 und 2 zu § 15 SGB XI). Wie nah das Ergebnis am Gutachten liegt, hängt davon ab, wie die Antworten zum Alltag passen. Der Gutachter sieht die Lage beim Besuch selbst und kann zu einem anderen Ergebnis kommen.

Kostet das etwas?

Nein. Der Rechner auf der Website ist kostenlos und ohne Anmeldung. Es gibt keine Werbeanzeigen und kein Tracking.

Was passiert mit meinen Angaben?

Gerechnet wird in deinem Browser. Nichts wird an uns oder andere gesendet. Die Antworten bleiben nur in diesem Browser-Tab, bis du ihn schließt.

Pflegestufe oder Pflegegrad?

Seit dem 1. Januar 2017 gibt es keine Pflegestufen mehr, sondern fünf Pflegegrade. Wer damals eine Pflegestufe hatte, wurde automatisch übergeleitet.

Wann sollte ich den Antrag stellen?

Leistungen gibt es frühestens ab dem Monat, in dem der Antrag bei der Pflegekasse eingeht (§ 33 SGB XI). Laut Gesetzentwurf soll das Antragsdatum auch für die neuen Regeln ab 2027 zählen. Stiftung Warentest rät deshalb, Anträge noch 2026 zu stellen, wenn schon Hilfe nötig ist (Pressemitteilung vom 01.10.2026).